Dunkel
Hell

IWC, Richard Mille, TAG Heuer: Die Uhren des Monaco-Podiums 2026

Moderne Keramik-Technologie aus Schaffhausen, hochkomplizierte Motorsport-Mechanik aus dem Richard-Mille-Ferrari-Universum, und eine der beständigsten Ikonen der Rennsportgeschichte
Juni 23, 2026
2 Minuten Lesezeit
Die Uhren des Monaco-Podiums 2026: IWC, Richard Mille, TAG Heuer.

Das Rennen war noch keine Stunde alt, als Monaco wieder einmal sein wahres Gesicht zeigte. Rote Flagge, stehender Neustart, Chaos in den engen Gassen von Monte Carlo – und mittendrin ein 19-Jähriger, der einfach die Nerven behielt.

Kimi Antonelli gewann den Großen Preis von Monaco 2026, wurde damit zum jüngsten Sieger in der Geschichte dieses Rennens und zum ersten Italiener auf dem obersten Treppchen seit Jarno Trulli. Lewis Hamilton fuhr auf Rang zwei, Isack Hadjar auf drei. Was danach auf dem Podium zu sehen war, verdiente eine zweite Betrachtung, denn die drei Männer trugen Uhren, die zusammen so viel erzählen wie das Rennen selbst.

Die Uhren des Monaco-Podiums 2026: IWC, Richard Mille, TAG Heuer

Der neue König und seine blaue Keramik

IWC Pilot’s Watch Chronograph 41 TOP GUN Oceana

Antonelli bei der Siegerehrung in Monaco mit der IWC Pilot’s Watch Chronograph 41 TOP GUN Oceana am Handgelenk.

Antonelli trug bei der Siegerehrung die IWC Pilot’s Watch Chronograph 41 TOP GUN Oceana am Handgelenk. Das Modell der Schaffhauser Manufaktur fällt sofort auf: Das Gehäuse besteht aus blauer Keramik, einem Material, das für seine Leichtigkeit und Kratzfestigkeit bekannt ist.

Der tiefblaue Farbton, das funktionale Pilotenuhr-Design, die klare Ablesbarkeit. Die TOP GUN Oceana verbindet technische Substanz mit sportlicher Kühle. Für einen Fahrer, der gerade Formel-1-Geschichte geschrieben hatte, war das eine Wahl mit Haltung.

Antonelli ist 19. Er hat in Monaco gewonnen. Und er hat dabei eine Uhr getragen, die kein Kompromiss ist.

Hamilton, Ferrari und die kompromissloseste Uhr des Abends

Richard Mille RM 43-01 Tourbillon Split-Seconds Chronograph Ferrari

Lewis Hamilton mit der Richard Mille RM 43-01 Tourbillon Split-Seconds Chronograph Ferrari erschien auf dem Podium in Monaco.

Lewis Hamilton erschien auf dem Podium mit der Richard Mille RM 43-01 Tourbillon Split-Seconds Chronograph Ferrari am Handgelenk. Die gemeinsam mit Ferrari entwickelte Komplikation kombiniert ein Tourbillon mit einem Schleppzeiger-Chronographen und sitzt in einem ultraleichten Carbongehäuse.

Richard Mille steht für genau diese Art von Uhr: kompromisslos auf Leistung ausgelegt, technisch an der Grenze des Machbaren, preislich in einer Sphäre, die kaum jemand öffentlich ausspricht.

Dass Hamilton, der in Monaco auf Rang zwei fuhr, ausgerechnet eine Ferrari-Uhr trug, ist kein Zufall. Er fährt seit dieser Saison für die Scuderia. Die RM 43-01 ist demnach nicht nur Accessoire, sondern Statement. Das Auto, das er in Monte Carlo pilotierte, und die Uhr an seinem Handgelenk erzählen dieselbe Geschichte: Motorsport als Technologie-Obsession.

Hadjars Monaco – die Uhr mit dem richtigen Namen

TAG Heuer Monaco Customized

Isack Hadjar, Dritter in Monaco und einer der aufregendsten Rookies der aktuellen Saison, trug eine TAG Heuer Monaco Customized. Die personalisierte Version der Uhr war ihm laut Bericht unmittelbar vor dem Grand Prix überreicht worden. Die Monaco gehört zu den ikonischsten Motorsport-Uhren überhaupt.

Isack Hadjar, Dritter in Monaco mit einer TAG Heuer Monaco Customized auf dem Podium.

Seit ihrer Einführung 1969 steht sie für avantgardistisches Design, nicht zuletzt wegen ihres markanten quadratischen Gehäuses – einer Form, die damals niemand für eine Sportuhr gewählt hätte und die genau deshalb bis heute funktioniert.

Dass Hadjar genau diese Uhr in genau diesem Rennen trug, hat eine eigene Logik. Er fuhr in Monaco auf das Podium. Er trug eine Uhr namens Monaco. Und die personalisierte Version verleiht der Sache eine zusätzliche Schärfe: Das ist keine Kooperation, das ist Zugehörigkeit.

Was dieses Podium über den Sport erzählt

Selten hat ein Formel-1-Podium die Gegenwart des Sports so präzise abgebildet. Antonelli steht für die neue Generation, die keine Angst vor dem Moment hat. Hamilton ist die lebende Legende, die mit Ferrari noch einmal alles riskiert. Hadjar ist der Herausforderer, der schneller gewachsen ist, als viele erwartet haben.

Uhrmacherisch läuft das auf dasselbe hinaus: moderne Keramik-Technologie aus Schaffhausen, hochkomplizierte Motorsport-Mechanik aus dem Richard-Mille-Ferrari-Universum, und eine der beständigsten Ikonen der Rennsportgeschichte am Handgelenk eines 20-Jährigen.

Monaco lieferte 2026 nicht nur ein historisches Rennen. Es lieferte auch eines der stilvollsten Podien der Saison – und drei Männer, die genau wussten, was sie ans Handgelenk schnallen, bevor die Welt zuschaut.

Quellen: GQ Deutschland / Bildquellen: F1, Instagram via @lewishamilton, @kimi.antonelli

Folge uns für mehr Insights aus Sport & Lifestyle.

Philip C. Nelles

Der Autor schreibt für Men’s-Mag.de informative und aktuelle Berichte rund um die Welt des Sports – von spannenden Events bis hin zu Hintergrundanalysen. Neben sportlichen Themen widmet er sich auch Lifestyle, Reisen und gesellschaftlichen Trends, stets mit einem Blick für das Wesentliche und einem Gespür für relevante Entwicklungen. Darüber hinaus verantwortet er als Kurator des sportlichen Contents bei Sports Mag.de die strategische Ausrichtung und Qualität der sportjournalistischen Inhalte.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

[gtranslate]
geheGanz nach oben
Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner