Paris Fashion Week: Eigentlich kennt man Arda Saatçi (29) für extreme Ausdauer-Challenges, tagelange Ultraläufe und körperliche Grenzerfahrungen. Jetzt zeigte sich der Extremsportler und Content Creator von einer völlig anderen Seite:
Bei „Le Défilé“ von L’Oréal Paris lief Saatçi erstmals über den Laufsteg – gemeinsam mit Stars wie Heidi Klum, Kendall Jenner, Eva Longoria und Cara Delevingne.
Arda Saatçi feiert sein Laufsteg-Debüt bei der Paris Fashion Week.

Statt Kilometerzahlen zählte für Arda Saatçi plötzlich jeder Schritt auf dem Laufsteg: Bei der L’Oréal-Show in Paris gab der Extremsportler neben Heidi Klum und Kendall Jenner sein Model-Debüt. Wie tickt ein Mann, der sonst 600 Kilometer am Stück läuft, wenn es plötzlich um Haltung statt Ausdauer geht?
Wochenlanges Laufen ohne nennenswerte Pausen, karge Verpflegung, Wüstenhitze oder eisige Bergpässe: Für Arda Saatçi (29) gehört das zum normalen Trainingsalltag. Am Montagabend allerdings betrat der türkische Extremsportler und Content Creator eine völlig andere Art von Bühne:
Bei ‚Le Défilé‘ von L’Oréal Paris, der großen Modenschau am Rande der Pariser Fashion Week, stand er zum allerersten Mal auf einem Laufsteg – in Gesellschaft von Model- und Show-Ikonen wie Heidi Klum, Kendall Jenner, Eva Longoria und Cara Delevingne.
Wer ist Arda Saatçi?
Bekannt geworden ist Saatçi nicht über die Modebranche, sondern über spektakuläre Ultraläufe, die er einer großen Community auf Social Media live mitteilt.

Bereits im Mai 2026 machte er mit einer 600-Kilometer-Tour durch Los Angeles Schlagzeilen, die zeitweise Millionen Zuschauer im Stream verfolgten. Nach etwa 123 Stunden am Stück auf den Beinen zählte am Ziel für ihn nur noch eine Person: seine Mutter. Im Sport1-Podcast ‚Deep Dive‘ beschrieb er den Moment später mit sichtlicher Rührung:
„Sie hat mir gesagt, dass sie sehr stolz auf mich ist. Dass sie sich gefragt hat: Wie hast du das nur geschafft? Und dass sie mich über alles liebt.“
Wer Saatçi bislang nur als Grenzgänger der Ausdauer kannte, lernte ihn in Paris von einer ganz anderen Seite kennen.
Arda Saatçi auf der Paris Fashion Week
Freestyle statt Coaching

Für sein Laufsteg-Debüt entschied sich Saatçi bewusst gegen den üblichen Weg: Ein einstudierter Gang, trainierte Blicke, klassisches Model-Coaching. Doch all das kam für ihn nicht infrage.
„Ich gehe komplett Freestyle rein. Ich will einfach ich selbst sein“,
sagte er der Bild. Seine Einstellung zum Abend fasste er knapp zusammen: „Rausgehen, bei dir bleiben und zeigen, wer du bist.“
Zur Zusage kam es nicht spontan. Als die Anfrage für die Show eintraf, sei ihm spontan nur ‚Süper!‘ durch den Kopf gegangen, erzählte er WEB.DE. Direkt zugesagt hat er trotzdem nicht: ‚Ich lasse große Entscheidungen immer erst eine Nacht reifen.‘ Am nächsten Morgen stand sein Entschluss fest.
Auch von der prominenten Konkurrenz auf dem Laufsteg ließ sich Saatçi nicht beeindrucken. Extra Nervosität wegen Namen wie Heidi Klum oder Kendall Jenner verspürte er nicht:
„Ich fokussiere mich wie beim Sport auf mich selbst.“
Spannend findet er dabei eine Gemeinsamkeit mit seiner eigentlichen Disziplin: Hätte ihm Klum kurz vor dem Auftritt einen Rat mit auf den Weg gegeben, hätte ihn interessiert, was in ihrem Kopf vorgeht, während sie über den Steg läuft, und wie sie dabei konzentriert bleibt. ‚Das ist beim Ultramarathon übrigens genau die gleiche Frage“, so Saatçi.
Die Stil-Frage: Der Bart bleibt, die Zukunft ist offen
So offen sich Saatçi für das Abenteuer Modewelt zeigte, bei einem Punkt seines Looks kannte er kein Entgegenkommen: seinem markanten Bart. Weder für den Laufsteg noch für ein großes Fotoshooting hätte er ihn abrasiert.
„Nein, auf gar keinen Fall! Der Bart gehört zu mir“,
stellte er lachend klar.

Dass er sich für niemanden verbiegen lässt, deckt sich mit seinem Verständnis von Stärke, das er im Gespräch mit WEB.DE erklärte: „Stärke heißt für mich nicht, perfekt zu wirken, sondern ehrlich zu sich zu sein.“ Halt gibt ihm dabei vor allem sein Glaube, „egal ob bei Kilometer 5 oder bei Kilometer 500“.
Ob dem Paris-Auftritt weitere Engagements als Model folgen, lässt Saatçi bewusst offen. „Lasst mich erst mal ankommen“, sagt er und will sich nicht festlegen:
„Ich gehe mit offenem Herzen rein, und egal was danach kommt: Diesen Abend in Paris nehme ich mit.“
Ob als Model, Extremsportler oder beides – fest steht wohl nur, dass Arda Saatçi seinen eigenen Weg weitergeht, ganz ohne einstudierte Schritte.
Quelle: www.promiflash.de · web.de · www.bild.de · www.focus.de
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