Dunkel
Hell

Zurück in Deutschland: Wer ist Arda Saatci – Der gefeierte Berliner, der nicht aufhört?

Ein reflektierter Blick auf seine Geschichte, seine Leistung, seine Persönlichkeit und warum er eine ganze Generation junger Männer inspiriert!
Wer ist Arda Saatci? Ein Blick auf seine Geschichte, seine Leistung, seine Persönlichkeit und was wir Männer von ihm lernen sollten! Bild: Camera Moon / Red Bull Content Pool © Red Bull

Arda Saatci: Ein Blick auf seine Geschichte, seine Leistung und seine Persönlichkeit

Wer ist Arda Saatci?

Es gibt Athleten, die Rekorde brechen. Und es gibt Menschen, die etwas Tieferes berühren. Arda Saatci, 28 Jahre alt, aus Berlin, gehört zur zweiten Kategorie. Der deutsche Extremsportler mit türkischen Wurzeln, Content Creator und Ausnahme-Ausdauerathlet ist längst mehr als nur ein Läufer mit außergewöhnlicher Schmerzgrenze.

Für Millionen junger Menschen ist er zu einer Projektionsfläche geworden: für Disziplin, mentale Stärke, Selbstüberwindung aber auch für Zweifel, Scheitern und den kompromisslosen Versuch, trotzdem IMMER weiterzumachen.

„Strebt nach den Sternen, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft, und vergleicht euch nicht mit anderen. Letztendlich zählt nur, dass ihr euren eigenen Weg geht.“

– Arda Saatçi

Während viele Social-Media-Persönlichkeiten ihre Welt perfekt inszenieren, wirkt Saatçi auffallend roh, direkt und echt. Genau das macht ihn so interessant. Seine Geschichte handelt nicht davon, unbesiegbar zu sein. Sondern davon, immer wieder aufzustehen.

Arda Saatçi – Der Mann, der weiterläuft, wenn andere längst aufgegeben haben

Vom Berliner Jungen zum international gefeierten Ultra-Athleten

Arda Saatci steht für mehr als nur sportliche Höchstleistung: Disziplin, mentale Stärke, Selbstüberwindung aber auch für Zweifel, Scheitern und den kompromisslosen Versuch, trotzdem IMMER weiterzumachen. So inspiriert er eine ganze Generation! Bild: Daniel Gracanin / Red Bull Content Pool

Arda Saatçi wurde 1997 in Berlin geboren und wuchs in Lichterfelde und Charlottenburg auf. Seine Familie hat türkische Wurzeln, große Teile der Verwandtschaft leben in Istanbul. Bekannt wurde später oft seine starke Verbindung zu seiner Familie, insbesondere zu seiner Mutter, die bei vielen seiner Projekte emotional eine zentrale Rolle spielt.

Sein ursprünglicher Traum war keineswegs das Ultralaufen. Saatçi wollte Fußballprofi werden. Als dieser Weg scheiterte, fiel er, wie er selbst mehrfach beschrieben hat, in eine persönliche Krise. Dazu später mehr …

Doch genau dort begann seine Transformation. Sport wurde für ihn zunächst kein Beruf, sondern eine Form der Selbstrettung.

Er studierte, arbeitete zeitweise in der Immobilienbranche und begann parallel, seinen Alltag, sein Training und seine mentale Entwicklung auf Social Media zu dokumentieren. Anders als klassische Fitness-Influencer zeigte Saatçi nie nur perfekte Ergebnisse.

Er zeigte Schmerzen, Rückschläge, Überforderung und Selbstzweifel und traf damit einen Nerv einer Generation, die unter enormem Leistungsdruck steht. 

Sein Motto lautet bis heute:

„You vs. You.“

Der Gegner ist nicht die Konkurrenz. Sondern die eigene Komfortzone.

Wie Arda Saatçi berühmt wurde

Der große Wendepunkt kam 2024 mit seinem spektakulären Projekt „Cyborg Season“. Saatçi kündigte an, von Berlin bis nach New York zu laufen. Ein Vorhaben, das zunächst wie eine verrückte Internetidee wirkte. Doch aus der Idee wurde ein global verfolgtes Ultra-Projekt.

Über 74 Tage lief er täglich Marathon-Distanzen durch Europa und später die USA. Insgesamt mehr als 3.000 Kilometer und rund 20.000 Höhenmeter. Die Route führte durch Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal, bevor er von Porto nach Boston flog und den Lauf Richtung New York fortsetzte.

Dann kam der Rückschlag. Nach rund 750 Kilometern erlitt Saatçi einen Ermüdungsbruch im Schienbein. Viele hätten das Projekt beendet. Er pausierte und kehrte nach nur kurzer Erholungs-Zeit zurück!

Genau dieser Moment machte ihn für viele Menschen größer als einen klassischen Sieger. Er gewann nicht trotz des Rückschlags Aufmerksamkeit. Sondern wegen seiner Reaktion darauf.

Die internationale Fitness- und Laufszene begann über ihn zu sprechen. In Deutschland berichteten große Medien, sogar in den USA tauchte er plötzlich in internationalen Running-Magazinen und Livestream-Communities auf. Seine Reichweite explodierte.

Japan: 3.000 Kilometer durch Klimazonen und Schmerzen

2025 folgte das nächste Mammutprojekt: ein Lauf über die gesamte Länge Japans. Rund 3.000 Kilometer von der Nordspitze bis in den Süden des Landes. Täglich etwa 70 Kilometer! Über Wochen hinweg! Durch Tokio, Osaka, Hiroshima, entlang des Mount Fuji und durch unterschiedlichste Klimazonen.

Auch hier wurde das Projekt von Millionen online verfolgt. Und erneut zeigte sich das, was Saatçi von vielen klassischen Athleten unterscheidet: Er machte seine Verletzungen öffentlich. Trotz Muskelzerrung lief er weiter.

Für seine Community war das keine Show. Sondern ein sichtbarer Ausdruck seines Prinzips: Nicht Perfektion zählt, sondern Konsequenz.

Death Valley 2026: Der Lauf, der ihn endgültig zu „Cyborg“ machte

Am Santa Monica Pier, nach 604,6 Kilometern, nach 123 Stunden, nach kaum Schlaf und fast 40 Grad Hitze, war der erste Satz von Arda Saatci an seine Mutter gerichtet:

„Mama, es ist Zeit für Eis.“

Family First: „Mama, es ist Zeit für Eis.“ Arda Saatci weiß, dass ihm junge Menschen zuschauen, die in ihm etwas sehen, das über Sport hinausgeht. Bild: Daniel Gracanin / Red Bull Content Pool

Kein Triumphgebrüll, kein Pathos. Einfach Eis. Der Mann, den seine Community „Cyborg“ nennt, also so etwas wie eine übermenschliche Maschine, wollte in diesem Moment nichts weiter als das, was jeder nach einem langen Tag will. Nur dass sein Tag fünf Tage dauerte.

Ein Resumé: Das brachialstes Experiment des Arda Saatci

Arda Saatci lief vom Badwater Basin, dem tiefsten Punkt der USA, durch das Death Valley bis nach Santa Monica in Los Angeles.

Diese bislang größte Herausforderung seiner Karriere begann am 5. Mai 2026 im Badwater Basin im kalifornischen Death Valley, einem der heißesten Orte der Erde.

Die Mission:
600 Kilometer bis zum Santa Monica Pier in Los Angeles.
In weniger als 96 Stunden.

Die Route von Arda Saatci: Er lief vom Badwater Basin, dem tiefsten Punkt der USA, durch das Death Valley bis nach Santa Monica in Los Angeles. Bild: RedBull

Ein Projekt an der Grenze menschlicher Belastbarkeit. Die Bedingungen waren brutal: Temperaturen um 40 Grad, Asphalt mit bis zu 60 Grad Oberflächentemperatur, extreme Trockenheit und Schlafmangel. Red Bull beschrieb das Projekt als:

„14 Marathons in vier Tagen“.

Saatçi verlor bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit pro Stunde. Er konsumierte rund 15.000 Kalorien pro Tag, schlief insgesamt nur wenige Stunden und begann nach über 60 Stunden zu halluzinieren. Nach 96 Stunden hatte er erst rund 458 Kilometer geschafft. Das Ziel war offiziell verfehlt. Viele Zuschauer rechneten mit einem Abbruch.

Doch genau dort entstand der vielleicht wichtigste Moment seiner Karriere.

Arda Saatçi und das Death Valley 2026: Der Lauf, der alles veränderte! Bild: Camera Moon / Red Bull Content Pool © Red Bull

Statt aufzuhören, sagte er:

„I gave it my all. I may not be the fastest, but I will never give up.“

Er lief weiter und erreichte schließlich nach 123 Stunden und 21 Minuten das Ziel am Santa Monica Pier. Insgesamt 604,5 Kilometer. Mehr als 14 Marathons am Stück, dazu 6000 Höhenmeter. Sein Körper verbrannte 20.000 Kalorien pro Tag, ungefähr achtmal so viel wie ein normaler Mann.

Dabei legte er laut mehreren Berichten insgesamt 604,5 km zurück und benötigte dafür 123 Stunden, 21 Minuten und 10 Sekunden. Wie viele KM legte Arda Saatçi im schnitt pro Minute zurück?

Wir Rechnen für euch nach:

123 Stunden, 21 Minuten, 10 Sekunden = 7 401,17 Minuten
604,5 km ÷ 7 401,17 min = 0,08168 km pro Minute

Kurz gesagt: Arda Saatçi lief mit einer Durchschnittspace von etwa 12:14 Minuten pro Kilometer und erreichte durchschnittlich ungefähr 0,082 Kilometer pro Minute. Das entspricht etwa fünf Km/h!

Scheinbar hatte er sich aber genug Energie für den Endspurt aufbewahrt, denn am Ende wurde er sogar schneller, nicht langsamer.

Der Lauf war kein privates Abenteuer. Eine Kamera war durchgehend dabei, der gesamte Höllenritt wurde rund um die Uhr gestreamt. Zigtausende verfolgten ihn live, allein auf YouTube folgen Saatci rund 1,2 Millionen Menschen, Tendenz steigend.

Arda Saatçi und der bislang größte Moment seiner Karriere: Der Run begann am 5. Mai 2026 im Badwater Basin im kalifornischen Death Valley – einem der heißesten Orte der Erde: Temperaturen um 40 Grad, Asphalt mit bis zu 60 Grad Oberflächentemperatur, extreme Trockenheit und Schlafmangel. Red Bull beschrieb das Projekt als „14 Marathons in vier Tagen“. Bild: Camera Moon / Red Bull Content Pool © Red Bull

Influencer Marlon, dem fünf Millionen Menschen folgen, kommentierte die Leistung mit den Worten:

„Du inspirierst mich.“

Ein ganzes Team arbeitete im Schichtdienst, Läufer wechselten sich beim Filmen ab, ein Physiotherapeut kümmerte sich um den Körper, Freunde leisteten moralischen Beistand. Saatci hatte sich vor dem Start mit einer riesigen Menge Lebensmittel eingedeckt, er rechnete mit 60.000 Kilokalorien Gesamtverbrauch.

„Lauf, Arda, lauf!“ Ein Film mit Fußabdruck in der Realität

Wie Arda Saatci: Forrest Gump rennt durch Monument Valley. Ein Anblick, der sich ähnelt. Nur, dass Arda Saatci’s Run Realität war – Forrest Gump’s Lauf lediglich Hollywood-Fiction. Bild: Paramount Pictures / via Moviepilot.de

Nicht wenige mussten bei dem Anblick von Arda zwangsläufig an den Film „Forrest Gump“ denken. Denn auch Gump ist in einer Schlüssel-Szene durch die Wüste gelaufen und hatte dabei zwischenzeitlich hunderte Menschen inspiriert und hinter sich versammelt, die den Weg schließlich mit ihm teilten. Mit dem entscheidenden Unterscheid, dass Tom Hanks‘ Forrest Gump natürlich nur fiktiv ist – Arda Saatci’s Leistung hingegen ist Realität! Mit anderen Worten: So fühlt es sich an, wenn ein Film nach mehr als 30 Jahren zur Realität wird.

Rekord zwar verfehlt – Aber viel mehr erreicht!

Den anvisierten Rekord von 96 Stunden verfehlte er zwar, doch AUFGEBEN kam für ihn NICHT in Frage! Bei Kilometer 458 sagte er in die Kamera:

„Der Einzige, der nicht mitgespielt hat, war ich. Das, was ihr aber niemals von mir sehen werdet, ist, dass ich aufgebe.“

Doch der emotionale Höhepunkt hatte nichts mit Sport zu tun. Er hatte seiner Mutter versprochen, am Muttertag mit ihr ein Eis essen zu gehen. Und genau das tat er im Ziel.

Arda Saatçi mit seiner Mutter und dem versprochenen Eis: Am Santa Monica Pier, nach 604,6 Kilometern, nach 123 Stunden, nach kaum Schlaf und fast 40 Grad Hitze, war der erste Satz von Arda Saatci an seine Mutter gerichtet. „Mama, es ist Zeit für Eis.“ Kein Triumphgebrüll, kein Pathos. Einfach Eis. Denn er hatte seiner Mutter versprochen, am Muttertag mit ihr ein Eis essen zu gehen.Bild: Camera Moon / Red Bull Content Pool © Red Bull

Dieses Bild: Ein völlig erschöpfter Ultra-Athlet, der zuerst seine Mutter umarmt und dann nach einem Eis fragt, ging weltweit viral.

Der Urknall

Wer verstehen will, warum ein junger Berliner freiwillig durch das Death Valley rennt, muss ein paar Jahre zurückgehen. Saatci spielte Fußball, als rechter Verteidiger beim Brandenburger Oberligisten SV Altlüdersdorf. Vorbild war Cristiano Ronaldo. Das Ziel war klar, der Weg dorthin nicht. Es reichte nicht, zu wenig Talent, wie er selbst sagte. Für Saatci war das keine Enttäuschung, die man abhakt. Es war eine Schmach.

„Fußball hat mir mein Herz gebrochen“,

sagte er über dieses Kapitel. Dem Spiegel erzählte er, dass er oft gescheitert sei, dass er es den Menschen als Fußballprofi hätte beweisen wollen. Geklappt hat es dann mit dem Laufen. Statt Fußballschuhe also Laufschuhe. Er lief los und blieb nicht mehr stehen, buchstäblich.

Denn es musste fortan immer extremer werden. Saatci lief die gesamte Länge Japans entlang, 3028 Kilometer in 43 Tagen. Er lief 3000 Kilometer von Berlin nach New York.

Jedes Projekt größer als das vorherige, jede Strecke eine neue Probe. Im Netz fand er dabei den Raum, den der Fußball ihm verweigert hatte.

Inzwischen hat er prominente Sponsoren hinter sich versammelt und eine eigene Bekleidungsmarke gegründet.

Der Zuspruch aus der alten Welt

Das Pikante an Saatcis Geschichte ist, woher ein Teil der lautesten Unterstützung kommt. Ausgerechnet aus dem Fußball, dem er im wahrsten Sinne des Wortes entlief. Türkischer Nationalspieler Kenan Yildiz kommentierte die Leistung so:

„Was Arda da leistet, ist unglaublich. Das ist unmenschlich.“

Der frühere Bundesliga-Profi Hamit Altintop reiste eigens nach Santa Monica, um Saatci am Ziel zu empfangen. Er überreichte ihm ein Trikot der türkischen Nationalmannschaft, mit dem Namen Yildiz als Flock und den Unterschriften aller Spieler.

„Du bist ein super Beispiel für alle“,

sagte Altintop.

Viele dieser Fußballer teilen mit Saatci türkische Wurzeln. Dass ausgerechnet sie ihm zujubeln, hat etwas Rundes. Der Mann, der den Fußball als Niederlage erlebte, wird von Fußballern gefeiert. Die Branche, die ihn nicht wollte, schickt ihm jetzt Trikots.

Die US-Presse beschrieb ihn zuletzt als Athleten, der

„heat stroke and hallucinations“

überstand, während Millionen Menschen seinen Lauf live verfolgten. Das Magazin People hob besonders seine mentale Härte hervor und schilderte seine Vorbereitung mit Schlafentzug und extremer Hitzeakklimatisierung.

Marathon Handbook bezeichnete seinen Death-Valley-Run als eines der spektakulärsten Ultra-Projekte des Jahres und betonte vor allem seinen Entschluss, trotz verfehlter Zielzeit weiterzulaufen. Auch britische und internationale Fitness-Communities diskutierten seinen Lauf intensiv. Insbesondere wegen der Kombination aus Livestream, mentaler Transparenz und extremer Belastung.

In Deutschland wurde Saatçi von großen Medien begleitet: Von Boulevard bis Qualitätsmedien. Besonders hervorgehoben wurde immer wieder sein Durchhaltewille sowie die enorme Resonanz bei jungen Menschen.

Die Rückkehr nach Deutschland: Ein Empfang wie für einen Popstar

Als Saatçi Mitte Mai 2026 nach Berlin zurückkehrte, warteten am BER hunderte Fans. Der Empfang erinnerte eher an einen Musiker oder Fußballstar als an einen Ultraläufer. Junge Fans drängten sich durch die Menge, Ordner mussten teilweise eingreifen. Saatçi selbst wirkte erschöpft und emotional.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Sports Mag | Das Sportmagazin® (@sportsmag.de)

Seine erste Aussage nach dem Empfang war typisch für ihn:

„Als Erstes ein Döner.“

Dieser Kontrast: Weltklasse-Extremleistung und gleichzeitig Bodenständigkeit, macht einen großen Teil seines Charmes aus.

Warum Arda Saatci eine ganze Generation junger Männer inspiriert …

und was wir Männer von Arda Saatci für unser alltägliches Leben lernen können:

Arda Saatçi ist kein klassischer Spitzensportler. Er ist eine moderne Figur zwischen Athlet, Internetpersönlichkeit und Motivator. Gerade weil er nicht unfehlbar wirkt, inspiriert er Millionen Menschen.

Wer ist Arda Saatci und was macht ihn für eine Generation junger Männer zum Vorbild? Während viele Social-Media-Persönlichkeiten ihre Welt perfekt inszenieren, wirkt Arda Saatçi auffallend roh, direkt und echt. Seine Geschichte handelt nicht davon, unbesiegbar zu sein. Sondern davon, immer wieder aufzustehen. Sein Motto lautet bis heute: „You vs. You.“ Der Gegner ist nicht die Konkurrenz. Sondern die eigene Komfortzone. Bild: Daniel Gracanin / Red Bull Content Pool

Er zeigt, dass mentale Stärke nicht bedeutet, niemals zu leiden. Sondern trotz Leiden weiterzugehen. Vielleicht liegt genau darin seine eigentliche Bedeutung für diese Generation.

Nicht im Rekord. Sondern im Weitermachen. Besonders junge Männer fühlen sich davon angesprochen. In einer Zeit, in der viele zwischen Leistungsdruck, Orientierungslosigkeit und digitaler Überreizung stehen, vermittelt Saatçi eine einfache, aber kraftvolle Botschaft:

Du musst nicht perfekt sein. Aber du musst weitermachen.

Er verkauft keinen luxuriösen Lifestyle. Sondern Disziplin, Struktur, Verantwortung und Selbstüberwindung. Sein Erfolg basiert nicht nur auf Extremsport. Sondern auf Persönlichkeit.

Sieben Dinge, die wir Männer von Arda Saatçi lernen können:

1. Disziplin schlägt Motivation

Saatçi trainiert 30 bis 40 Stunden pro Woche. Nicht, weil er jeden Tag Lust hat. Sondern weil Routine stärker ist als Stimmung.

2. Scheitern ist kein Endpunkt

Er verfehlte seine 96-Stunden-Zielzeit deutlich. Trotzdem wurde genau dieser Lauf sein größter Triumph.

3. Verletzlichkeit ist keine Schwäche

Er spricht offen über mentale Tiefpunkte, Schmerzen und Zweifel.

4. Langfristigkeit gewinnt

Seine Projekte dauern Wochen oder Monate. Sie stehen für Geduld statt Sofortbelohnung.

5. Körper und Geist gehören zusammen

Sein Training verbindet Ausdauer, Krafttraining und mentale Belastbarkeit.

6. Verantwortung für das eigene Leben

Sein „You vs. You“-Prinzip bedeutet: Die wichtigste Konkurrenz bist du selbst.

7. Familie und Werte bleiben wichtiger als Erfolg

Der emotionalste Moment seines größten Laufs war nicht der Zieleinlauf. Sondern das Eisessen mit seiner Mutter.

Was Arda Saatci weitergeben will

Saatci weiß, dass ihm junge Menschen zuschauen, die in ihm etwas sehen, das über Sport hinausgeht. Seine Botschaft an sie ist direkt und klar:

„Strebt nach den Sternen, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft, und vergleicht euch nicht mit anderen. Letztendlich zählt nur, dass ihr euren eigenen Weg geht.“

Arda Saatçi und sein Motto:
„You vs. You.“
Denn der Gegner ist nicht die Konkurrenz. Sondern die eigene Komfortzone. Bild: Camera Moon / Red Bull Content Pool © Red Bull

Es ist keine leere Motivationsformel, wenn man weiß, woher sie kommt. Saatci hat seinen Weg nicht gefunden, weil alles glattlief. Er hat ihn gefunden, weil nichts glattlief, weil der Fußball ihn nicht wollte, weil der Rekord diesmal nicht fiel, weil der Puls bei über 160 Schlägen pro Minute flog und er trotzdem weiterlief.

Das nächste XXL-Projekt kommt bestimmt.

Quellen: n-tv.de, People Magazine: „Ultramarathoner Arda Saatçi Faced Heat Stroke and Hallucinations While Livestreaming 372-Mile Run to Millions“, Red Bull: „Arda Saatçi is running 14 marathons in 4 days“, Marathon Handbook: „Arda Saatçi Completes 600 Km Ultra From Death Valley To Santa Monica Pier“, WELT / dpa: Berichte zum Zieleinlauf, Rückkehr nach Berlin und Death-Valley-Run, Biografische Informationen: Wikipedia, Bilder: RedBull, Instagram, Arda Saatci

Folge uns für mehr Insights aus Sport & Lifestyle.

Sebastian C. Nelles ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur des Men's Mag. Als Geschäftsführer (CEO) der übergeordneten NELLES MEDIA ist er zudem für die strategische Leitung der hauseigenen Medien-Marken sowie für das operative Werbe-Geschäft zuständig. Er nimmt Ihre Business-Anfragen gerne entgegen.

Sebastian C. Nelles schreibt in seiner Rolle als Chefredakteur auch selbst über Themen rund um Männlichkeit, Lifestyle, Erfolg, Mode und mehr ...

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

ÜBER DAS Men’s Mag®

Stilvoll, informativ, immer up to date: Das Men’s Mag® ist mehr als ein Ratgeber – das Men’s Mag® ist die neue digitale Heimat für den Mann von heute.

Ob Lifestyle, Sport, Technik, Entertainment, Reisen oder Genuss – wir liefern dir die spannendsten Trends, inspirierende Stories und praktische Tipps.

Unser Anspruch? Nicht nur informieren, sondern begeistern und begleiten.

Unser Ziel: Infotainment, das Spaß macht und zugleich echten Mehrwert liefert. So bietet dir das Men’s Mag® Inspiration und Orientierung und ist dein Kompass durch die Männerlebenswelten.

Mit exklusiven Interviews, packenden Berichten, markanten Meinungen und stilvollen Fotoserien setzen wir neue Maßstäbe. Egal, ob es um Alltag, Abenteuer oder ambitionierte Ziele geht – Men’s Mag® ist dein verlässlicher Begleiter.

Das alles macht das Men’s Mag® zur ultimativen Plattform für den Mann von heute!

Men’s Mag – Das Magazin für Männer®

Verpasse keinen Trend: Folge Men’s Mag® auf Social Media

+++ Ihre Werbung buchen +++

Ihre WERBUNG auf dem Men's Mag®!

Egal, ob Advertorial, Werbe-Banner oder individuelle Werbe-Kampagne: HIER erreichen Sie Ihre Zielgruppe, steigern Ihre Reputation und erhalten Reichweite und Aufmerksamkeit! Bewerben Sie jetzt Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung oder Ihre Marke auf dem Men's Mag – Das Magazin für Männer®! Wir beraten Sie gerne. >>> KOOPERATION JETZT KOSTENLOS ANFRAGEN! <<<

Men’s Mag® Newsletter

Nachricht vom Herausgeber

Sebastian Nelles Gründer, Herausgeber & Chefredakteur 

Lieber Leser, ich freue mich, Sie auf unserem Online-Magazin begrüßen zu dürfen! 

Sollten Sie Themenwünsche, Ideen oder Anmerkungen haben, zögern Sie nicht uns zu schreiben. Wir setzen uns mit jeder Zuschrift auseinander. Viel Spaß beim lesen!

Für Business-, Werbe- und Kooperations-Anfragen wenden Sie sich ebenfalls gerne direkt an uns.

Beliebte Artikel

Zur Redaktion

Unsere Autoren & Redaktion!

>> Erfahre HIER mehr zu unseren Autoren und unserer Redaktion!

AUTOREN

  • Sebastian C. Nelles

    Sebastian C. Nelles ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur des Men's Mag. Als Geschäftsführer (CEO) der übergeordneten NELLES MEDIA ist er zudem für die strategische Leitung der hauseigenen Medien-Marken sowie für das operative Werbe-Geschäft zuständig. Er nimmt Ihre Business-Anfragen gerne entgegen. Sebastian C. Nelles schreibt in seiner Rolle als Chefredakteur auch selbst über Themen rund um Männlichkeit, Lifestyle, Erfolg, Mode und mehr ...
  • Men's Mag Redaktion

    Beiträge, speziell von der Mens-Mag.de Redaktion ausgewählt. Nicht alle Artikel unseres Magazins erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Unter anderem, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben.

EINE MARKE VON

Das Men's Mag® ist eine eingetragene Medienmarke von NELLES MEDIA.

WEITERE MEDIEN-MARKEN

News, Meinungen und Hintergründe aus dem internationalen Sport sowie Ratgeber zu Fitness und Gesundheit.
zurück

Mentale Gesundheit und KI: Wenn der Chatbot die Therapie ersetzt …

Zuletzt erschienen auf Men's Mag®

geheGanz nach oben
Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner