Wer wird der neue James Bond?
Amazon MGM bestätigt offiziell: Die Suche hat ENDLICH begonnen!
Alles, was wir bisher wissen und wer die aussichtsreichsten Kandidaten für den Bond 26 sind
Seit dem Abgang von Daniel Craig im Jahr 2021 ist die Frage, wer als nächster James Bond die Leinwand betritt, das hartnäckigste Rätsel des internationalen Kinos.
Boulevardmedien haben sie mehrfach beantwortet, immer falsch. Namen kamen und gingen:
- Aaron Taylor-Johnson,
- Callum Turner,
- Jacob Elordi,
- zuletzt Louis Partridge.
Keiner davon wurde bestätigt.
Jetzt aber ist klar: Die Suche ist real, sie hat begonnen, und sie liegt in den Händen einer Frau, die weiß, wie man Ikonen besetzt.
Der erste offizielle Schritt
Amazon MGM Studios bestätigte gegenüber Variety, dass in den vergangenen Wochen erste Vorsprechen für die Rolle des 007 stattgefunden haben.
Das Studio selbst formulierte es knapp:
„Die Suche nach dem nächsten James Bond ist im Gange.“
Mehr wollten die Macher vorerst nicht preisgeben. Man habe nicht vor, während des Casting-Prozesses spezifische Details zu kommentieren, hieß es in einer Stellungnahme. Man freue sich jedoch darauf,
„weitere Neuigkeiten mit 007-Fans zu teilen, sobald die Zeit reif ist.“
Wenige Wochen zuvor hatte Courtenay Valenti, Amazons Filmchefin, beim CinemaCon einen ähnlichen Ton angeschlagen:
„Wir nehmen uns die Zeit, das mit Sorgfalt und tiefem Respekt anzugehen. Es ist der Traum eines Lebens für uns alle, dem Publikum dieses nächste Kapitel zu bringen, und wir nehmen diese Verantwortung nicht auf die leichte Schulter.“
Viel Substanz, wenig Konkretes. Das Muster, das die Bond-Produktion seit Jahren pflegt.
Nina Gold und die Kunst der großen Besetzung
Was hinter den Kulissen passiert, ist dagegen präziser. Variety zufolge hat Amazon MGM die britische Casting-Direktorin Nina Gold engagiert, um den Nachfolger von Daniel Craig zu finden.
Gold ist in der Branche keine unbekannte Größe, im Gegenteil. Sie hat die Welt von Westeros besetzt, hat Daisy Ridley als Rey in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ entdeckt und war für Netflix an „The Crown“ beteiligt. Ihre Credits umfassen außerdem „Les Misérables“, „The Martian“ und „Konklave“.
Für ihre Arbeit an „Hamnet“ wurde sie 2025 für den Oscar nominiert, im ersten Jahr überhaupt, in dem die Academy einen Preis für Casting vergab.
Gold versteht Franchise-Logik. Sie weiß, was es bedeutet, eine Figur zu besetzen, die größer ist als jeder einzelne Darsteller. Dass das Studio auf sie setzt, ist kein Zufall. Ihre Vorgängerin in der Bond-Tradition, Debbie McWilliams, hatte einst Pierce Brosnan, Timothy Dalton und Daniel Craig gefunden.
Gold steht nun vor einer ähnlichen Aufgabe, mit noch höherem öffentlichem Druck.
Wer wird der neue James Bond? Wer es wirklich werden könnte
Brancheninsider, die Variety zitiert, beschreiben das Profil des künftigen Bond als eher unbekannten britischen Schauspieler, Ende 20 oder Anfang 30.
Das schließt nicht alle der bisher gehandelten Namen aus, verschiebt aber den Fokus weg von den bereits etablierten Gesichtern.
Aaron Taylor-Johnson, Callum Turner, Jacob Elordi und Louis Partridge wurden in den vergangenen Monaten als Kandidaten gehandelt, ohne dass eine dieser Spekulationen durch das Studio bestätigt worden wäre.
Die eigentliche Entscheidung liegt jetzt bei Gold und ihrem Team, die durch die Vorsprechen der letzten Wochen ein Bild davon gewinnen, wer die Figur für eine neue Generation tragen kann.
Fakt ist: Bond ist keine Rolle, die man spielt. Es ist eine, die man verkörpert oder eben nicht.
Projekt „Bond 26“: Das Team, das auf ihn wartet
Wer der neue James Bond wird, ist zwar noch nicht bekannt, jedoch sind bereits andere Rahmenbedingungen für eine Fortsetzung des Kult-Franchise bereits gesetzt. Was den künftigen Hauptdarsteller erwartet, ist ein Produktionsumfeld, das sich gewaschen hat.
Regisseur Denis Villeneuve, der mit der „Dune“-Reihe, „Arrival“ und „Blade Runner 2049“ bewiesen hat, dass er epische Stoffe mit Präzision inszenieren kann, übernimmt die Regie von „Bond 26„, so der aktuelle Arbeitstitel.
Als Produzenten sind Amy Pascal, bekannt durch die „Spider-Man“-Reihe, und David Heyman, der die „Harry Potter“-Saga verantwortete, an Bord. Das Drehbuch schreibt Steven Knight, der Schöpfer von „Peaky Blinders„. Tanya Lapointe, die bereits bei den „Dune“-Filmen als ausführende Produzentin tätig war, übernimmt diese Funktion auch hier.
Es ist ein Ensemble hinter der Kamera, das zeigt, wie ernst Amazon MGM die Franchise nimmt. Fünf Jahre nach „Keine Zeit zu sterben“, dem letzten Craig-Film, der 2021 Premiere feierte, soll Bond zurückkehren, mit einem neuen Gesicht und einem Team, das den Anspruch nicht kleinschreibt.
Wer dieses Gesicht sein wird, weiß heute noch niemand außer vielleicht Nina Gold. Und sie sagt nichts.
Quellen: Der Spiegel (spiegel.de), Variety (variety.com)
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