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Florida Panthers gewinnen den Stanley Cup

Draisaitl geht nach starkem Comeback leer aus
Juni 27, 2024
3 Minuten Lesezeit
Panthers setzten sich gegen Oilers im Finale durch. Bild: Doug Kerr from Albany, NY, United States, CC BY-SA 2.0

Florida Panthers entscheiden NHL-Finale

Im entscheidenden siebten Spiel der Finals Serie unterlagen die Edmonton Oilers, mit dem deutschen Leon Draisaitl, den Florida Panthers in deren heimischen Halle in der Nähe von Miami mit 1:2.

Die Panthers können ihre erste Meisterschaft der Geschichte mit ihren Fans feiern. Dahingegen müssen die körperlich angeschlagenen Oilers am Ende die Niederlage annehmen und Eishockey-Nationalspieler Draisaitl verpasst doch noch seinen ersten NHL-Titel seiner Karriere.

Mit einem vierten Sieg im siebten Spiel hätte das Team aus Edmonten Sportgeschichte geschrieben und als zweites Team der NHL-History, nach den Toronto Maple Leafs vor 82 Jahren, nach drei Niederlagen zum Auftakt der Serie diese noch für sich entscheiden. Es wäre auch seid langer Zeit wieder ein kanadisches Team gewesen, die den Stanley Cup mit in den Norden nehmen, zuletzt kam der NHL-Meister vor 31-Jahren nicht aus den USA.

 

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In sieben Spielen zum Erfolg

Es war ein heiß umworbenes letztes Spiel in den NHL-Finals 2024. Nach einem 0:3 in der NHL-Finalserie erzwingen die Oilers ein Entscheidungsspiel in Florida.

Florida startete mit Tempo und Wucht in die Partie, sie wollten in diesem Spiel nichts anbrennen lassen und kam früh zu einem Powerplay nach einem hohen Stock von Warren Foegele. Das Unterzahlspiel der Oilers funktionierte zunächst wieder einmal tadellos. Die Oilers sind auch das Team, das zuvor in den Playoffs in 47 Unterzahlsituationen nur einen Gegentreffer zugelassen hatten. Die Panthers gingen dann doch nach Ablauf der Strafe früh in der 5. Minute durch Carter Verhaeghe mit 1:0 in Führung, doch die Oilers ließen den Rückstand nicht auf sich sitzen und die Gäste konterten rasch, in der 7. Minute traf Mattias Janmark zum Ausgleich (1:1). Im zweiten Drittel hatten die Oilers mehr vom Spiel, es war eher taktisch geprägt, sie hielten den Puck in den eigenen Reihen und versuchten sich immer wieder Angriffe auf das Tor der Amerikaner zu erarbeiten. Doch klare Chancen um in Führung zu gehen kamen kaum zustande. Beide Teams versuchten Fehler zu vermeiden und wagten nicht viel.

In der Schlussphase des mittleren Drittels wurde das Duell dann immer intensiver. Nach einer Chance von den Oilers wenige Sekunden zuvor, bei dem der Puck auf der line geklärt wurde entwickelte sich wenig später ein Konter, der die Arena in Florida zum Beben brachte. In der 36. Minute traf Sam Reinhart aus recht kurzer Distanz mit einem Handgelenkschuss über Golie Skinner zum 2:1 für die Panthers. Danach gelang es Florida die Oilers vom eigenen Tor fernzuhalten, insbesondere die Oilers-Stars McDavid und Draisaitl blieben in dem Spiel ohne Scorer.

 

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Hoffnungsträger und Held

Die Edmonton Oilers holen ein 0:3 Rückstand in der Serie auf, verpassen dann aber im entscheidenden Spiel die Krönung. Nach dem Spiel verrät Trainer Kris Knoblauch, dass Leon verletzt gespielt hat. Doch Details gab er keine bekannt. „Finger und Rippen“, sagte der Coach, aber konkreter wurde er nicht. Auch Draisaitl selber wollte unmittelbar nach der Niederlage keine Auskunft zur Art der Verletzung geben. Die Verletzung von Teamkollege McDavid blieb ebenfalls unkommentiert.

„Wir haben viel erreicht in dieser Saison“

äußerte sich ein stolzer Leon Draisaitl.

Der sichtlich angeschlagene Draisaitl sagte ein Tag nach der Niederlage: „Wir wurden so oft abgeschrieben und haben immer einen Weg gefunden, zurückzukommen“. Wenn du fast das gesamte Land hinter dir hast, ist das etwas Besonderes. Es hat viel Spaß gemacht, in diesen Spielen zu stehen. Es ist frustrierend, dass nur ein Team gewinnen kann“, fügte er noch hinzu.

Jamie Oleksiak (links) und Leon Draisaitl (rechts) Bild: Jenn G, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

2017 hatte Draisaitl einen Achtjahresvertrag bei der Franchise über 68 Millionen Dollar unterschieben. Wenn der Nationalspieler seinen Vertrag in der kommenden Saison verlängert in Edmonton, kann er zum bestbezahlten NHL-Profi werden. Draisaitl spielt seit 2014 bei den Edmonton Oilers in der NHL (National Hockey League) auf der Position des Centers. Der Kölner hat sich im Laufe der Jahre zu einem der besten Spieler der Liga entwickelt und ist Fan-Liebling bei den Kanadiern geworden. Zuvor spielte er bei den Kölner Haien in der deutschen DLE.

Ein klares Bekennen zum Team von Seiten Draisaitl’s: Ich liebe es mehr als alles andere, ein Oiler zu sein“, sagte der deutsche Eishockey-Superstar bei der Pressekonferenz des NHL-Teams zum Saisonabschluss. Der Vertrag des Stürmers bei den Kanadiern läuft nach der kommenden Saison aus. Erste Gespräche zwischen Verein und Berater soll es laut Medienberichten schon gegeben haben. Ob sich Leon Draisaitl für die Oilers entscheidet oder einen Neu beginn anstrebt bei einem anderen Team bleibt bis auf Weiteres aus, so sagte Draisaitl im Interview: „Ich werde mich mit meinen Agenten zusammensetzen und mit den Oilers sprechen. Dann sehen wir, was ihr Plan ist und was unser Plan ist.“

Leon Draisaitl für die Deutsche Nationalmannschaft und Connor Hellebuyck (USA) Foto: Stefan Brending

Leon Draisaitl muss weiter auf die Krönung seiner NHL-Karriere warten. Erst fünf deutsche Profis haben es geschafft, dass ihr Name auf den Stanley Cup verewigt wird: Uwe Krupp (1996 und 2002), Dennis Seidenberg (2011), Tom Kühnhackl (2016 und 2017), Philipp Grubauer (2018) und Nico Sturm (2022). Er wurde schon ausgezeichnet als wertvollster Spieler einer Saison und Torschützenkönig wurde Draisaitl auch, nun soll auch der Titel mit der Franchise her. Die ersehnte Trophäe aber bleibt ihm bislang verwehrt.

 

 

 

 

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